Worte Aus Dem Wir

Welche Möglichkeit
vermag Dir
ein Defizit
zu offerieren?

Der Eine
stolpert über seine
Selbstbezüglichkeit.
Der Andere
verliert seinen Kontakt
zum Selbst
durch all zu Soziales.
Beide benötigen
Balance.
Oder eine
unerwartete Option.

Grundlegende
Veränderung
führt zu
Veränderungen.

Aus dem Zittern
ins Schwingen.
Aus dem Schwingen
in den Sprung.

Das zu sich kommen
nicht nur als ein
Zustand von Erwachen.
Genauso gut als Eintritt
ins ermöglichte
persönliche Biotop
Deiner selbst.

Ungestört dem Klang
Deiner Fundstücke
nachgehen.

Erinnerungen.
Ideen.
Möglichkeiten.
Verwickelte
Komik.
Verrückte
Gedankenblitze.

Ein “sich selbst”
bekräftigen.
Aus sich selbst
Kraft schöpfen.
Und erstarken.
Ohne dabei
auch nur irgendwie
zu verhärten.

Gelockerte Glieder.
Gelockerte Gedanken.
Nicht verhaftet sein.
Nicht desinteressiert sein.

Das Auge betrachtet.
Die Hand ergreift.
Der Körper folgt Dir
in jede erdenkliche
Richtung.
Erzitterung
spricht für Elektrik.

Du bewegst Dich.
Du lässt Dich bewegen.
Du löst Bewegung
im Anderen aus.

Gibt es den Zeitpunkt,
wo Vertrautheit zur
Falle werden kann?

Ab wann führt
die Rekapitulation
zu unerwarteten
Unabänderlichkeiten?

Die Abfolge
und
die Zeitdauer
bestimmter
Momente.

Die Erkenntnis
um die Fragilität
des Normalen.
Aber “normal”
ist wohl wirklich
gefährlich.

Wir können alle aus
dem grossen Gähnen
in Erscheinung treten.

Die Tentakeln
zum gegenseitigen
Erstaunen auf
gefinkelte Art
und Weise zum
Einsatz gebracht.

Und dabei
manches mal total
verwickelt sein.

Die Verästelung
des Anderen.
Die Verästelung
des Eigenen.
Und das
wiederkehrende Laub.
Und all das Rascheln.

Was sind die Dinge,
die Du Dir nicht zutraust?
Warum nicht?
Überprüfe,
in wie weit Du
Dir selbst
trauen kannst.

Oftmals ist
der einzige Saboteur
Deiner Vorhaben
Dein “Du selbst”.

Lerne,
mit Dir Abmachungen
zu treffen,
die Du einhalten
kannst und wirst.
Dies wird es Dir
vereinfachen,
Abmachungen
mit anderen
einzuhalten.

Und gib acht,
wenn Du Dir Deiner
Abschwenkungen
gewahr wirst.

Zielloses Treiben
vermag Dir
unerwartet
Richtung zu geben,
bedarf aber immer
Deiner Bewegung
als Motor.

Den Katalog
Deiner
Gewohnheiten
durchblättern.

Es ist besser,
sich seine
Gewohnheiten
beliebig aussuchen
zu können
als sich von seinen
Gewohnheiten
in ein schleppendes
Regelwerk
der Ermüdung
pressen zu lassen.

Der Vitalität
des Variablen
besondere
Aufmerksamkeit
gegenüber
entwickeln.

Ungewissheiten
bringen Zweifel mit sich.
Wie gehst Du
mit dem Zweifel um,
dass er nicht nur
seine vergiftende
Qualitäten
unter Beweis stellt?

Vergiss nicht,
Dein eigenes
Handeln
auf bezweifelhafte
Bestandteile
hin abzuklopfen.

Sich selbst
dabei zu beobachten,
wie man unweigerlich
in eine selbst
gebaute Falle
gezogen wird,
kann eine befremdliche
Erfahrung sein.

Sich ergebendes
unbeteiligt sein
oder die Option
zum Sprung
aus dem Rattenloch.

Die naheliegendsten
Veränderungen
sind in Dir
selbst zu bewirken.

Gewöhne Dich
ungewohnter Weise
an intendierte
Veränderungen.

Jede Verhaltensmöglichkeit
offeriert ihr Gegenteil.
Die Summe aus beiden
ein erneutes Fragezeichen.

Es bleibt interessant,
zu beobachten,
zu welcher Mobilität das Ich sich
in diesem Belang bringen kann.

Aus dem Denken heraus tun.
Tätigkeit durch Gedanken.
Eine Grenze Deiner Gedanken
hat begrenztes Tun zur Folge.

Begrenze klar
bestimmbare Ablenkungen.
Tu das im ernsten Interesse
an Dir selbst.

Fokussieren.
Scharf stellen.
Anpeilen.

Du bist in der Lage,
Deine Aufmerksamkeit auf Dinge,
die Dir gut tun, zu richten.

Gebündelte Aufmerksamkeit kann
wertvoller Verbündeter sein.

Der Sprung von einer
Aufmerksamkeit zu einer anderen
erhält Elastizität und Spannungsbogen.

Das Aussprechen der Gedanken
begünstigt die Klarheit im
Luftraum und vibriert.

Der akustische Schwingungskreis
dehnt sich nach aussen.

Der Aufbruch eigener
Verkrustung klingt knusprig.

Dinge vergegenständlichen sich
wie auch Handlungen und Erlebnisse
zu Momenten werden,
in denen es in der Luft
und in Dir erzittert.

Leben spürt Lebendigkeit.
Bewahr Dir Deine Wendigkeit.
Und Lendigkeit.
Statt dieser Elendigkeit.

Wirst schon wissen,
was Du tust.
Ansonsten erzählt Dir
Dein Nicht-Tun von Dingen,
die Du nicht wolltest.

Ist diese Verweigerung
Deinerseits zielführend
oder führt sie offensichtlich
zu trotzigem Widerspruch,
der um den
eigentlichen Stand der Dinge
sehr wohl Bescheid weiss?

Welche Variante der Möglicheit
gewinnt die Oberhand?

Welche unerwartete Wendung
würde Dir die Sprache verschlagen?

Handlungen, die sprachlos machen.
Grenzenlose Idiotie oder pure Aktion.

Den Aktionsrahmen erweitern.
Den Rahmen sprengen,
weil “Im Rahmen Bleiben”
ziemet sich nicht.
Verstösst gegen die Hof Etikette.
Und eckt an.
Und zwar gewaltig.

Manche Eingebung ergibt Tun.
Manches Tun ergibt Eingebung.
Erneutes Ballspiel
von Innen und Aussen.
Genau im Dazwischen : Wir.

Bisweilen bleibt Dir anscheinend
nichts anderes übrig,
als Dich an Vagheiten zu reiben.

Ignoriere das nicht,
aber vermeide,
daraus kraftaussaugende
Dauerbrenner zu gestalten.

Vergiss nicht auf alle
andere Arten Deines Tuns.
Nur im Zusammenspiel
ergeben sie ein konkretes Selbst.

Lebenssituationen, die sich
wie Prüfungen anfühlen,
als solche anzunehmen,
kann sich durchaus als
profitables Unterfangen
erweisen.

Es gilt, sich selbst zu beweisen.
Beweisführer und zu Beweisendes
in ein und der selben Person.

Das Betrachten einer
anschwellenden Emotion in
Kombination mit einer
ruhigen Atmung.
Zu was verändert sich die Emotion?
Wonach fühlt sich diese Emotion an?

Die Vorgänge der Entschlüpfung.

Wie bringst Du Deine
Emotionen zum Ausdruck?
Ist der Tonfall gereizt
oder entzückend?
Welcherlei Geschichten vermag Dein
emotionaler Ausdruck zum Vorschein
bringen bei Dir selbst und im Anderen?

Den Ursprung und die Entwicklung
der stärksten Emotionen
Revue passieren lassen.

Welcherlei Behutsamkeit bedarf es,
um des Anderen “Eigenraum”
nicht zu gefährden?
Welche Behutsamkeit ist erforderlich,
um “Gemeinsam-Raum” zu ermöglichen?

Die Wiederbegegnung
nicht verunmöglichen.

Etwas ungefährlich werden lassen,
muss nicht zu dessen Vorteil sein.

Das “Wir”
als Vehikel,
nicht bloss
Polsterung
Benutzer
Pärchen.

Versuche niemals voreilig in
Endgültigkeiten Schutzhaft
zu finden.

Zu allem gibt es ein Gegenteil
und mindestens eine
unerwartete Option.

Wie lange es dauern kann,
bis etwas begriffene
Selbstverständlichkeit
geworden ist.

Wenn Sender und
Empfänger im Fokus
von Verbindung stehen.

Mitunter zeigt sich das
Bemerkenswerte nur durch
Anstoss der richtigen Teile.
Alles eine Frage der Anordnungen.

Das Auskunden möglicher Varianten.
Denkbare Folgen von Möglichkeiten.

Setzt Du Deine Absicht
ein wie geplant?
Hast Du einen Plan?
Verfügst Du über
genügend Klarheit,
der Übersicht wegen?

Mit welchen Anstrengungen
stabilisierst Du die
Umsichtigkeit Deines Tuns?

Imagination und Erinnerung
als Handlung zwischen
gestern und morgen.
Mögliches übermorgen
verändert das Jetzt.

Sammelsurium beinhaltet
immer einen roten Faden,
es bedarf nur der Mühe,
ihn heraus zu arbeiten.
Der besseren Wahrnehmung wegen.

Die gegenseitige Begeisterung
am Leben zu erhalten,
bedeutet bewussten Mehraufwand,
der im besten Falle Stoff für
ungeplante Geschichten enthüllt.

Wer schon lächelt,
ist leichter
zum Lachen zu bringen.
Was ordentlich lacht,
biegt sich.
Geschmeidig.
Und wohl anzusehen.

Die bockige Motorik
der Unvernunft
als Fehlschritt.
Einen Schritt
sich davon entfernen,
ein erster Schritt.

Es fehlt immer nur
der Anstoss,
um die Schrittfolge
aus dem Nichts heraus
erneut vergegenwärtigt
zu sehen.

Eine Kunst bestünde darin,
sich diese Anstösse
selbst zu versetzen.

Dem Ego
den Zitteraal anlegen.
Lass Dich ordentlich
durchschütteln.
Es wird Dir gut tun.

Sichtbar im Dunkeln,
weil Dein Glühen
nie verloren ging,
schmiedet sich ein
eigener Plan in eben
dieser Geschmeidigkeit.

Es empfiehlt sich,
die Ruhe zu bewahren
und schnellst möglichst
während der Fahrt den Umgang
mit der Lenkung zu erlernen.

Es gibt gegenseitige
Bekräftigung im besten Sinne.
Wo Anmut und Achtung
Funken schlagen.
Wo Geklapper selbst verständlich
noch zum Handwerk gehört.

Vergiss nicht
auf das Aufhorchen.
Und das Auftauchen.
Und Eintauchen.
In sich ergebende
Ereignisse.

Und über das Gefühl
“Ins-Wasser-Geschubst-
Worden-Sein” die Handlung
an Dich reissen durch
Dein Handeln.

Der gezielte Einsatz
von Ablenkung.
Rapide
Position.
Verschiebungen.

Die Bandbreite
des Selbstes begreifen.
Die Bandbreite
des Selbstes formen.

Sich dem
Entstehen hingeben.

Tiefe Hingebung
ist in der Lage,
der Welt
ein zusätzliches
Glimmen hinzu
zu fügen.

Gelungene Interaktion
und freudvolles Tun.
Facetten-Karoussel
der Möglichkeiten.

Zucker.
Watten.
Weich.
Und.
Schiessbuden.
Schroff.

Das schon in der
Sackgasse gelandet sein,
bevor man sich einer
anderen bewusst wird.

Der reflektionslose
Umgang
mit sich selbst
dem Anderen
gegenüber.
Der daraus
entstehende
Insel Effekt.
Gestrandet.
Ohne
Urlaubslaune.

Die Sehnsüchte
sollten sich in ihnen
angemessener
Art und Weise
artikulieren können.

Jedes Überschweigen
übertönt irgendwann
mit Taubheit.

Wenn Du beginnst,
Widersprüche erkenntlich
heraus zu arbeiten,
welche Energien
flackern da
zwischen den Polen?
Weshalb stören sich
die Bestandteile
des Widerspruchs?
Welche Störungen
erscheinen absolut,
welche Störungen
erscheinen reparabel?

Welche Arten der
Auflösung wären
in der Lage,
das erneute
Aufeinanderprallen
zu begünstigen?

Wenn der Aufprall
nicht zur
Bauchlandung
werden soll,
erscheint es ratsam,
eine standhafte
Landung
hinzulegen
und auf dem
Sprung zu
verbleiben.

Der Versuch,
jeder aufgewirbelten
Emotion entschlossen
auf den Grund
zu gehen.
Der Klärung wegen.
Der Klärung
der Umstände.
Und eigener Verwirrung.

Woher kommen diese
Gemütszustände?
Wann,wo und wodurch wurden
diese Muster antrainiert?

Jede Handlung
ein Training.
Nicht jede zu
Deinem Vorteil.

Blindmacher ergibt
sich der Routine.

Wo ist der
aufgeschreckte
Bilder Macher,
der mittels
Hand und Auge
seiner Worte
habhaft wird und
diese auch
auszusprechen vermag?

Inwendige Vibration
als Anfang,
die Richtung des Schalls
ins Aussen gezielt und
verständlich lenken ein
weiterer Schritt.
Und aus einer
Vermehrung der Schritte
eine dynamische Abfolge,
schliesslich ein Tanz
im besten Falle.

Neudefinitionen
Deiner Wirklichkeiten.
Mögen Deine
Neudefinitionen mit der
Lebendigkeit aufgeladen sein,
die dich direkt in zu
erobernde Handlungsrahmen
zu führen vermag.
Überführung auf
andere Ebenen.
Verlockende Ebenen.

Das Einzigartige
im Anderen
wahrnehmen.
Gegenseitige Entfachung
unerwarteter Entwicklung.

Sich die Luft lassen
erlauben können.
Ob dieser starken
Verbundenheit.
Ob des eingestandenen
Vertrauens.

Aneinander gefesselt
in statischer Gemütlichkeit
und Selbsthypnose
ergibt nicht das schillernde Wir,
zu dem wir in der Lage wären.

All die Gefühlsablagerungen,
die sich im Lauf der Zeit
anzusammeln pflegen.
Kann zu ernsthaften
Verstopfungen führen.

Ernsthafte Störung,
wenn der Fluss
von Geschehen
zwischen zweien
versandet.

Was veranlasst Dich
bisweilen dazu,
die Umstände so
gekonnt zu ignorieren?

Spricht das nicht
für eine
unendliche Arroganz
Dir selbst gegenüber?

Anders gefragt :

Welcher Teil von Dir
ist zu solch einer
Arroganz befähigt
und weswegen
überlässt Du ihm
so häufig
und breitwillig
die Oberhand?

Mein Schreiben alleine
bringt mich nicht weiter,
aber es vermag mich
mir näher zu bringen,
vielleicht auch Dir…

Unbedachte Wortwahl
manches Mal wie
Lotterie unter
schlechtem Vorzeichen.

Nicht ausgesprochene
Gedanken wie die
vergeudete Geste in
Richtung Möglichkeit.

Zirkel.
Kreis.
Im.
Denk.
Haus.

Was ist es,
was da
immer wieder
Zittern bringt?

Das Zittern in mir.
Angesichts der
Tatsachen.
Gewissermassen.

Da ist einerseits
Furcht und Angst.
Andererseits
auch Ärger.
Fragmentarisch
aufblitzende
Hoffnungslosigkeit.
Und eine riesige
Herausforderung.
Da ist etwas sehr
Spannendes in
unserem Wir
aufgetreten,
das es zu lohnen scheint,
verfolgt zu werden.

Konglomerat aus
Wir,
Du
und Ich.

Feinabstimmung
der einzelnen Teile.

Temporäres Chaos
lacht mit
Bestimmtheit
im Nachhinein.

Dieses inwendige
Vermissen.
Aus welchen Anteilen
bildet sich das Missen
seine Gestalt?
Geh dem gründlich nach.

Eine erkannte
Sehnsucht
lässt sich
aussprechen.
Lässt sich
dadurch in Folge
möglicherweise
auch teilen.

Dem Anderen
teilhaftig sein
funktioniert auf
verschiedenste Arten
und Weisen.
Die übertriebene
Anwendung zu
weniger Methoden
führt zu möglicher
Verwaschung der Ereignisse.

Nähe und Distanz.
Räumlichkeiten.
Bewegungsverhalten.
Tätigkeiten.
Experimente.

Gegen das
“Sich-Selbst-
Überleben”
ankämpfen.

Überhaupt.
Die Lebendigkeit.
Bestimme ehrlich
die Parameter,
anhand derer
der Status
Deiner Vitalität
gewährleistet wird.

Defizitäre Verdrängungen
sind auch in diesem Fall
nicht empfehlenswert.

Was drängt,
kann
dringend wirken.

Du erkennst
bedeutsame Ereignisse
anhand Deines
Aufgewühltseins.
Ein unmittelbares
Zeichen dafür,
dass Du ernsthaft
involviert bist.

Deine Aufmerksamkeit
verändert die
Bestandsaufnahme
der Wirklichkeit.

Seltsame Melange aus
gestern,
heute
und
dann wann.

Alles bedingt
sich letztlich in
wie auch immer
zum Ausdruck
kommendem
Erscheinen,
Auskosten
und
möglichem
Verschwinden.

Der Punkt,
an dem jeder
Filmriss als
unverzeihlich
zu werten ist.

Dieses Reissen
hat viele Geräusche
und lebt doch
von immenser
Taubheit.

Was könnte
diesen Zustand,
sobald er ein
sich regelmässig
vorkommendes
Phänomen
geworden ist,
auch nur ansatzweise
rechtfertigen oder
begründen?

Es könnte nur
der Dir
am schlechtesten
gesonnene Teil
Deiner
Selbst sein.

Ein Selbst Beschwichtiger
der übelsten Sorte.
Der Teil von Dir,
der Dich nicht widerstrebend
in die Falle laufen lässt.

Der Teil von Dir,
der daran Freude
zu haben scheint,
Dich zu Fall zu bringen.

Der schlimmste
Widersacher,
dem Du
begegnen kannst.

Es gilt,
gezielt den Dir am
besten gesonnenen
Teil Deiner Selbst
in Position zu bringen.

Aus Deiner Mitte.
Zu Deiner Mitte.
Durch Deine Mitte.
Hindurch.
Und darüber.
Hinaus.

Gestreute Aufmerksamkeit
bündelt sich zu etwas aus
den Verschiedenheiten.
Unzählige Verschiebungs-
Varianten der Diversitäten
im auf und ab und zueinander.

Manchmal mit Lift oder
Wendeltreppe oder
nurmehr als stolpern.

Welche Spannungsbögen
kannst Du für Dich in
Anspruch nehmen?

Die Beibehaltung
der Spannung,
ohne deswegen zum
Krampf zu erstarren.

Aus den Schablonen
der Routine
hervorkommen
und laut über eine
Rollenveränderung
sprechen.

Das Reden
vermag im
besten Falle
Erkenntnisse
formulieren.

Hör genau hin.
Und vergiss nicht,
wie sich Erkenntnis
anfühlt.
Worte sind nur
eine Ebene.

Dein Körper
Grundlage für
weitere Ebenen.

Der Zugang zu
den Ebenen
eine Richtung.

Dein eigener
Kompass
schlägt
nicht umsonst
die Richtung.

Zeitweiliges Kreisen
in Unentschlossenheit
der Peilung gehört
zum Prozess.

Es kommt vielleicht
auch darauf an,
wie man mit diesem
Kreiseln umgeht.

Viele Bewegungen
sind in der Lage,
Resonanzen
zu erzeugen.

Welcherlei
chaotische
Notwendigkeiten
wirst Du
entwickeln?

Werde Dir klar darüber,
was Dich in Dir drängt.
Vor allem,
wenn Dir die Richtung
rätselhaft erscheint.

Jede Leinwand
von mir ist
ein solch
rätselhaftes
Unterfangen,
wo der Anfang
nichts über
mögliches
Endergebnis
erzählen kann.

Aber der Akt des
Kalligraphierens
allein
schafft sich
langsam
mutierende
Richtung.

Der lange Weg
der einzelnen
Zeichen,
dem Prozess
der Entstehung,
das
Übereinanderschichten
und der
Richtungswechsel.

Den Fokus
der Betrachtbarkeit
erreicht zu haben.

Mehrwert Optik.

Beweglich aus
sich selbst heraus
im besten Falle.

Schillernd transparente
Schichtungen,
lichtdurchlässig
wie damals
im Wald.

Das Dickicht
zu durchstossen
mittels des
Blickens
samt seiner
Fortbewegung.

Es wäre unsinnig,
bei der Entdeckung
der Dialogfähigkeit
auf den selben
zu verzichten.

Die Gedenkungen
sich kreuzen lassen.

Den Freiraum
zur Bedenkung
nicht zu vergessen.

Wie viel Freiraum
benötigst Du?
Wie viel Freiraum
kannst Du
zugestehen?
Wie viel Freiraum
kannst Du
vertragen?

Die Grundrisse
der Räume,
die Du
durchwanderst,
sind wechselhaft.

Wenn Du
dem Gefühl des
“Allein-Gelassen-Seins”
folgst,
welche aufschlussreichen
Details fallen Dir
im Mangel auf?

Eine Gelegenheit,
die erspürten
Wertigkeiten
erneut zu taxieren,
neu einzuschätzen,
um sie schliesslich
ermöglichbar
zu machen.

Kapriolen
schlagendes
Ungewiss.
Gespannter Faden.
Anstrengend.
Spannend.

Wann fängt eine
spürbare Grenze der
Mangelverwaltung
für Dich selbst an?

Wie viel an
Ausgrenzung
ist zumutbar?

Seidene
Fäden
und
Gummi
Bänder
Twist.

Mit einem Bass,
der Dir in die
Magengrube
schlägt.

Aber dann auch
der eigene
Grenzüberschritt
und die eine
oder andere
Erweiterung,
Ernüchterung
ohne Erläuterung
und das Traben
der Erkenntnistiere.

Eine seltene Meute
mit einem Grinsen
im Anschlag
und dem Lachen
im Visier.

Die gibt es sogar
in dem Moment,
in dem Dir nur noch
Traurigkeit zu
tränen scheint.

Dann erblickt sich
Dein grossartiges Du
kaum noch in all der
Salz Wasser Lake.

Was nicht untergeht,
hat eine Chance
auf irgend was.

Wie Rettungsboje.
Das Beschreiben.
Anderes Tun.
Andere Anker.

Wie folgt man
seiner Fährte,
wenn die
Möglichkeit
besteht,
dass diese
eine Ansammlung
von Fehlschritten
sein könnte?

Eine Herausarbeitungder Fehlschritte
könnte dazu führen, die allgemeine
Trefferquote zu steigern.

Die Gangart
optimieren.

Augen.
Scheinlich.
Wirksam.

Den eigenen Weg
begradigen
in Richtung
der Mitte des
schwarzen Kreises.

Ein Pfeil
wie ein Flugzeug.
Bei beiden geht es
um das Fliegen lassen,
die Distanzüberbrückung
und die Erreichung
eines wie auch Immer
gearteten Zieles.

Manches Mal
kann eine
Grenzziehung
wie ein
Messerschnitt
empfunden
werden,
bei dem Deine
vordere
Gesichtshälfte
innerhalb der
Gesetze der
Gravitation
von Deinem
Haupt
zu Boden fällt.

Wenn die
Mimik
kopfüber liegt
und noch
kurz winselt.
Nur mit dem Lachen
klappt es dann nicht immer.

Das Unterfangen,
mit gegebenen
Grenzziehungen
des Anderen
umzugehen.

Wie vermeidest
Du diese Art von
eigenem Rückzug
aus Rücksicht,
der möglicherweise
zu einer
verunsicherten
Selbsteingrenzung
führen kann,
die verstockte
Pseudoflucht
suggeriert
aber nur zur
Selbstläufer
Sackgasse
zu führen
scheint?

Sich der
Abweisungen
bewusst werden.
Der bewussten.
Der unbewussten.
Der Abweisungen,
die Du selbst
erteilst hast.
Welche Parameter
wurden da
getroffen?

Die verstimmte
Klaviatur
der verpatzten
Momente,
wo aus der Seife
kein kugelförmiges
Schweben entstand.

Stillstand. Aufruhr.
Den Stillstand
in Aufruhr bringen.

Den Schlick
abschütteln.
Oder eine Weile
darauf gezielt
wohin rutschen.
Anlauf nehmen
und los.

Beschleunigung
ergibt sich aus
Notwendigkeit.

Auch Verinnerlichung
kann dynamisches
Tempo erzeugen.

Eine Frage
der Stärke
der Energie,
die zum Einsatz
kommt.

Verinnerlichung
und
Veräusserlichung,
woraus bildet sich
der Rand zwischen
diesen Zuständen?

Einerseits bin ich
mit dem
“Dazwischen-Sein”
vertraut,
andererseits
verschlägt es mir
immer wieder
die Sprache.

Vermag mir
Luft zu nehmen
und beklemmt,
weil der Rand,
auf dem ich
balanciere,
verdammt dünn
erscheint.

Die Transmutierung
der Tränenflüssigkeit
in fliessende
Graphit Geschwindigkeit.

Es bestrebt mich,
soviel wie möglich
aus dem
Gedankenflug
zu übermitteln,
aufzubewahren,
speichern,
verwenden.

Dieses Mal scheint
mir mein Schreiben
nicht mehr nur
auf mich gerichtet
zu sein.

Die “Umkreisung-Des-Wir’s”
verändert da mancherlei.

Erhellt
und macht
schummrig.
Macht unglaublich
hungrig.
Und zum Zittern.

Und macht auch
betreten.
Eben
weil da
mal was
liegen
geblieben
ist.

Die Wiederergreifung
erscheint kompliziert.

Abgängigkeiten
hinterlassen
ebenso wie die
möglichen
Fehlschritte
ihr nicht zu
verleugnendes
Profil.

Mit viel Glück
gelingt es,
die Bodenfläche
aus glitzernden
Steinchen
erneut in den
Zustand
wirbelnder
Muster
zu versetzen.

Glück geharkt…

Ein Teil von mir
scheut die
Berührung
aus Vorsicht,
nichts zu
verletzen.

Ein anderer
Teil von mir ist
verletzt,
weil er sich
so schrecklich
unberührt
fühlt.

Kein
unbekümmertes
Gefühl
das.
Ganz
und
gar
nicht.

Und dann
kommt es mir
manches Mal
so vor, als ob
mich das ernsthaft
zerreissen könnte.

Wird mein
Gewebe stabil
genug sein?

Ich vermag mir
einen Klang des
Zerspringens gleich
einer implodierenden
Tonkruke vorzustellen.
Dumpf stürzt
die Umhüllung
durch einen Knacks
in sich zusammen.

Wie gehe ich mit der
Anspannung um,
damit sie nicht zu
Riss oder
Sprungschlag
wie durch
Stromschlag
von etwas in mir
führt?

Es erscheint
bemerkenswert,
wie viele Fragen
sich stellen
und welche.

Wenn ich mich
etwas frage,
welches ich
fragt da wen?

Wie bin ich mir
als mein
aufmerksamer
Zuhörer?
Kann ich mit mir
tiefer gehend
ins Gespräch
kommen?

Es sollte keine
Gründe geben,
um zu verstummen.

Beschall Dich aus
Dir selbst heraus,
hörst Du?

Die Bestimmung des Zuwenigen….

Wo liegt der Hund begraben,
der Dich zum Mangelwesen macht?
In welcher Hinsicht kann Dir
dieser Mangel Bewegungsgründe liefern?
Welche Aspekte Deines Mangels
verursachen nicht zu verleugnende
Verletzungen und Verstimmungen?
Wie viel Verwundung willst Du zulassen?

Immer wieder diese Verwunderung…

Diese Beschwertheit,
deren Ballast immer wieder ihren
Druck auf mich auszulösen vermag,
wodurch gelingt es ihr, diese
spürbare Gestalt anzunehmen?
Versuche,
die Grundlagen dafür zu minimieren.

Auch Du selbst
hast dafür zu sorgen,
das Deine Grenze
gewahrt wird.
Deine Membrane
hat ihre Verletzlichkeit.
Deine Belastbarkeit
ist nicht ins Unendliche dehnbar.

Die Glieder ausstrecken.
Welchen Sphärenraum bildest Du,
wenn Du um Deine
eigene Achse routierst?
Zu welcher Bewegung
kannst Du Dich
in Kugelgestalt bringen?

Die Lichtmaschine flackert.
Ein Puls flackert.
Wiederholung macht Rhythmus.
Variation erst Lebendigkeit.
Vibration der gespürte Beweis.

Die Notwendigkeit,
sich das Fell mal
so richtig auszuschütteln.

Die Tendenzen
Deiner Wirklichkeit lenken.
Im Verbund können alle Fasern
einer ähnlichen Richtung folgen.

Wo kannst Du bemerken,
das Dich etwas
zum Verschwinden bringt?
Das etwas in Dir wie zu einer
verschwommenen Leerstelle wird?
Wie viele nicht gefüllte
Maschen hast Du vor,
in dem von Dir geknüpften Netz
unbeachtet sein zu lassen?

Anstehende Routinehandlungen
zum “Das Denken-
Zurecht Rücken” verwenden.
Die zermürbenden Emotionen
durch anderes Tun ablenken,
nicht bloss verdrängen.
Innerhalb dieses Tuns
die Offerte einer anderen,
interessanteren, weiterführenden
Emotion aufspüren
oder besser noch,
einfach auftauchen lassen.

Die Wolke hängt am Himmel
wie die Sonne ebenso.

Keine Option strahlt ohne Glanz.
Es fehlt bisweilen nur der richtige Winkel.
Aus dem Dreieck heraus springen
und die Kanten auslachen.

Und schliesslich äusserst beschäftigt.
Von innen heraus.
Mit dem drum herum.

Wenn ich beginne, mich einzukreisen,
was deutet auf meine Mitte,
was zeigt meine Eingrenzungen?
Welche Partikel zwischen Mitte und Rand
benötigen stärkere Berücksichtigung?
Wie liessen sich diese Partikel vielleicht
in eine reibungslosere Anordnung verschieben?

Manchmal genügt nur eine leichte Verschiebung
von “bisher”, um die Optik zu verändern.

Die Augen verschliessen bedeutet nicht,
das Sehen zu unterlassen.
Gibt es Deinerseits Unterlassungen,
die Dich grämen?
Kümmere Dich darum.

Aufblitz schleichend das Gefühl, wie der
verzichtbare Teil einer Gleichung zu sein.
Und trotzdem diese Addition von etwas.
Es ist nicht einfach, jede Funktion
von Anfang an zu verstehen.

Die Bereiche von
Unmittelbarkeit durchstreifen.
Fundgang wie Spiegelkabinett,
Geberlaune inklusive.

Was fängt man an mit
dem Wissen um das Vermissen?
Das Missen vermessen?
Einen Grundriss erstellen?
Welches Fundament?
Was für Risse?

Aus der Sehnsucht ein Gegenteil
zum Mangel entstehen lassen.
Aus der Grube durch den Schacht.

Schichte mir meine
Möglichkeiten vor mir auf,
um die Stärke des Parkettes
abzuschätzen.
Gelungene Selbsteinschätzung
immer noch schwieriges Pflaster.
Jederzeitiges Wegrutschen
vorstellbar.

Das “nicht können”
bezieht sich in den
seltensten Fällen auf alle
Bereiche Deines Tuns.
Rede Dir keine überflüssigen
Unfähigkeiten ein,
ich bitte Dich.

Wo ist der Widerspruch,
der Dich am meisten gängelt?
Wie gestaltet sich Dein Gefälle
in Für und Wider?

Bist Du in der Lage,
Einspruch zu erheben,
sofern das im Sinne
Deiner Sache sein sollte?
Du bist Dir durchaus
darüber im Klaren,
wie man Dinge
zu Ende führen kann.
Wem oder was willst Du
die Führung überlassen?

Selbstbestimmte
Feststellung dessen,
was als Motor
Deines Seins
mehr als nur dienlich
erscheint.

Die “dafür Sprache”
Dir selbst gegenüber.
Überdenke,
wie viel Schuldigkeit Du
für Deine Form
anzunehmen gewillt bist.

Das Autarke
kann sich selten
den Luxus
der Bequemlichkeit leisten.

Versuche erst gar nicht,
gegen Dich
arbeitende Routinen
in Dein Regelwerk
gelangen zu lassen.

Generiert sich die Qualität
des Momentes
not gezwungener Weise
nur aus dessen Seltenheit?
Ist jede Rarheit
automatisch ein Vergnügen?
Welche Mechanik
verschleisst sich da bis weilen?

Was verbirgt sich
hinter Deinen Reserven?

Wie stark ist das,
was Dich bewegen kann
zu Deinen Gunsten?
Was muss gesprengt werden,
damit Deine Bewegungen
nicht behindert werden
in einer für Dich
ungewollten Art und Weise?
Wo fängt das
“sich verbiegen vor sich selber” an?
Geh diesen Spannungen
gründlich nach.

Wie kann Wirklichkeit
zur Fälschung werden?
Wer ist der Fälscher
Deiner Realität?
Seltsames Blütenmuster.
Du solltest
nicht auf den Blick
hinter die Tapete
vergessen.

Vielleicht besteht
das Gebäude
auch nur aus dessen
Fassade und die
Raumerlebnisse
sind schlichte Projektionen,
die sich einem Daumenkino
entblättern.

Gedanken wie Projektile,
die in die richtig
erscheinende Fluglinie
gebracht werden.
Spätere Streueffekte
noch nicht absehbar.

Gibt es Gründe,
die gegen
das Unabsehbare
sprechen sollten?
Geht es um Sollen?
Oder geht es um Können?

Gönnerhafte Könnerschaften
schlängeln sich deliziös…

Wenn Dein Blick
auf eine glänzende Oberfläche fällt,
gelangst Du durch die Oberfläche
oder wirst Du selbst gespiegelt
oder spiegelst Du Dir etwas vor?

Huschende.
Verwegenheit.
Ausblicke.
Einblicke.
Augenblicke.
Köstlich.
Oder nicht.

Kaleidoskop aus
Wir, Du und Ich.
Reflektionen
und Muster.

Die Konzentration
auf das Wesentliche.
Die Erledigung
der Dinglichkeit.
In Schwung
gebrachtes Räderwerk.
Es gilt auch hier,
nicht zwischen
die Räder zu kommen.
Welche Räderwerke
erscheinen fahrtüchtig
über die Gestalt
des Gefährts hinaus?

Jeder Zentrumsverlust
eine spürbare Angelegenheit.
Jedes auf der Spur bleiben
ein wertvolles Unterfangen.

Spür Dir Deiner
stabilsten Stärke nach,
in der Du einen Positionspunkt
einnehmen kannst,
der Dir weiter führendes
Handeln ermöglicht.

Manches Mal
musst Du Dir die Karten
selber geben
im Sinne des besten Blattes.

Ein Sog von Verschwinden
ins dann wann.
Alles ohne Kalkül.
Desorientiertes Gefühl.

Flucht vor sich
selbst keine Option.
Welche Konfrontation
mit Dir selbst ist notwendig,
um Dich
aus der Reserve zu locken?
Welche Hürden
lassen Dich spürbar anecken?
Wie viel Prellungen
magst Du Dir selbst
durch Unachtsamkeit
zufügen?

Den Schwung
der Serie ausnutzen.
Ein Serientäter
der anderen Art.
Das gehört auch
zu meinem roten Faden.

Der Verschiedenheiten
nachspüren in
der Gegenüberstellung
entstandener Serien.
Welche Werkgruppen
kannst Du heraus arbeiten?
Ignoriere keine Details.
Und versuche,
die Übersicht zu wahren.

Strategische Verhalten
kultivieren statt sich in
Verhaltungen jeden Weg
zu verunmöglichen.

Abgefederte Sprünge.
Sprungverhalten bedeutet
nicht Sprunghaftigkeit.
Das Nervöse
vermag auf vielerlei Arten
sein Zittern
zum Ausdruck zu bringen.
Es sollte Dir gelingen,
dieses Zucken
in für Dich günstige Form
zu überführen.

Fragen routieren unabhängig
von ihrer Beantwortung.
Der Riddler wirft erneutes Paradox.
Alles nur der Beweglichkeit wegen.
Trainingsroute des Ichs.
Handtuch verschwitzt.
Zu viel Hall in der Halle,
in der ausser Dir
niemand an den Geräten
zu sehen wäre.
Eine gewisse Tristesse
der Ertüchtigung fürwahr.

Werde Dir klar darüber,
warum bestimmte
mögliche Entscheidungen
in Dir das Gefühl
von Angst entstehen lassen.
Sei Dir der Handlungen bewusst,
die Dein Dir
eigenes Überleben sichern.

Manches Mal ist ein Ausgang
wirklich ein Ausweg.
Durch den man weiter kommt.
Ins wohin auch immer.

Ich beginne die Wände hoch
zu laufen und zu betrachten,
was zerbrochen
am Boden zu liegen scheint.
Wie war die Musterung und
deren Anordnung vor dem Fall?

Verabsäumtheiten,
die Dir irgendwann
wie ein Rad
von der Achse rutschen
und Dich während
der Fahrt überholen
in all ihrer unbeabsichtigten
Gegenwartseinwirkung.

Der Lorbeerkranz
winkt nicht für jeden.
Weg aus der Sackgasse
nur mittels Sprungsitz
nach oben.

Anders.
Wird.
Werden.
Müssen.

Leichtfertigkeit
führt zur Falle.
Nicht
zu Gefälligkeiten.

Wörter wie Hülsen,
die Vorgänge umschliessen.
Erklärungen werden
mit der Zeit anfällig
für die Entleerung
eben dieser Hülsen.
Die Reaktion
wirkt verspätet.

Vergangene Zeit
ist nicht wiederholbar.
Aber Zeit vergeht
auch ohne Wiederholung.
Die Sanduhr muss
gar nicht mehr gedreht werden.

Gestalten treten aus dem Nebel.
Die Geräusche werden
langsam verständlich.
Eine neue Sprache
gibt ihre Bedeutung preis.
Die Bemerkungen
vervielfältigen sich.

Die Zeichen ständig wieder
in neue Anordnungen bringen.
Jedem Text verlangt es
nach Metamorphose.

Weswegen entwickelt sich mir
diese Schreibvehemenz immer dann,
wenn alles durch einander
geraten zu sein scheint?
Schon wieder so ein roter Faden…
Befremdlich nur,
wenn das zu nichts führen sollte.

Nur die Peilung zu haben ist zu wenig.
Wenn der Kahn nicht angeworfen wird,
kommst Du nie zum Ufer.
Oder davon weg.

Die eigenen
Unsicherheiten.
Abschreiten. Gewissenhaft.

Lässt sich
die Haltlosigkeit beschreiben?
Welche Bilder
dazu fallen Dir ein?
Welche Gefühle
sind davon betroffen?

Voyeur,
der auf den Selbstauslöser
zu warten scheint.
Du solltest geeignete
Instruktionen für Dich bereit halten.
Das Folgeleisten derselben
der nächste Schritt.

Wenn Aufgewühltsein
weitere Veränderungen
zu implizieren scheint,
die von eigener Seite
zu erbringen sind…

Auch Gelächter
muss sich
erarbeitet werden.
Vergiss das nicht.
Das Gesicht,
welches diese
Bewegung verliert,
wird zu einer Maske
des Freudlosen.
Begeisterung
wirkt da Wunder.

Wird Dein Blick
nicht begeistert,
verändere die Objekte
der Beobachtung
zum Interessanteren.

Der Betrachtung
freien Lauf lassen.
Sich dem Blick aussetzen.
Gewinne und Verluste.

Etwas zerspringt.
Etwas wird lebendig.
Vielleicht macht
eine Schale die Geräusche.

Verpuppt in Seidenverstrick
kommt ein Moment
der Entschlüpfung.

Ein weiterer Hinweis.
Ein weiterer Kern.
Zum Vorschein kommen….